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Warum NLP lernen?

NLP lernen um sich zu entwickeln!

NLP, das neurolinguistische Programmieren, ist ein Trainings- und Kommunikationsmodell, dessen Techniken zur Steigerung von Souveränität und Kommunikationsfähigkeit beitragen.

In NLP Kursen und NLP Ausbildungen erhält man von Teilnehmern auf die Frage, weshalb Sie sich für das neurolinguistische Programmieren entscheiden haben, viele individuelle Antworten. „Etwas für die Kommunikationsfähigkeit tun“ oder „Selbstbestimmter werden“ oder „Klarheit für zukünftige Projekte gewinnen“ sind einige der häufigeren Antworten und Gründe sich für eine NLP Ausbildung zu entscheiden.

Eine Begründung wird von sehr vielen Menschen eher beiläufig erwähnt:

„Ich will etwas für mich tun!“

Nun ist das eine sehr allgemeine Aussage. Wenn man allerdings nachfragt, was es heißt „etwas für sich tun“, kommen die Teilnehmer schnell ins Erzählen und die Begründung wird sehr individuell.

„Etwas für sich tun“ bedeutet zunächst einmal sich um sich selbst zu kümmern, sich bewusst verändern und entwickeln wollen. Dieses Grundbedürfnis haben Menschen ganz tief in sich verwurzelt.  Bei Kinder wird dies sehr deutlich. Kinder haben Pläne, Ziele und wollen etwas erreichen – aus einem inneren Antrieb heraus. In der Verhaltenspsychologie spricht man von einer intrinsischen Motivation, die im Kindesalter deutlich auftritt. Nun ist es so, dass im Laufe der Lebensjahre durch die täglichen Belastungen und vollgepackte Terminkalender das Bedürfnis „etwas für sich zu tun“ schnell zu kurz kommen kann. Die eigene Entwicklung wird nicht mehr vorwiegend selbst gesteuert, sondern ist maßgeblich abhängig von äußeren Einflüssen.

Wer sich für eine NLP Ausbildung entscheidet, hat bewusst oder unbewusst das Gefühl, etwas für seine eigene Persönlichkeit tun zu wollen.  Nun sind die meisten NLP Ausbildungen so angelegt, dass persönliche Anliegen mit den erlernten NLP Methoden während der Seminare bearbeitet werden – und sind somit also sehr geeignet die persönliche Entwicklung voran zu treiben.

Die NLP Ausbildung ist immer ein wenig wie „Wellness für meine Seele“ – das war der Satz eines Teilnehmers einer meiner NLP Ausbildungen und bringt es auf den Punkt.

Zunächst einmal werden die gelernten NLP Techniken für sich selbst angewandt und genutzt. Wer dabei an sich selbst erfährt, wie wirkungsvoll diese Methoden sein können, kann damit auch anderen helfen und damit sein Umfeld positiv gestalten.

Viele Grüße, Rolf Söder

The Work von Byron Kathie

Nicht förderliche Gedanken transformieren!

Was mit Coaching alles möglich ist, zeigt immer wieder auch "The Work" von Byron Katie. Diese Mentaltechnik kann jeder für sich selbst anwenden und selbstverständlich ist es eine sehr wirkungsvolle Intervention, die jeder Coach dabei haben sollte.

Vielleicht kennen Sie Gedanken, die Ihnen das Leben schwer machen. Sie kommen immer einmal wieder und sorgen dafür dass man sich nicht gut fühlt. So etwas wie:

"Das passiert immer mir!"...."Ich kann mit der Situation nicht umgehen!"...."Das werde ich nie schaffen!"...."Ich habe zu viel Stress."

Oft ist es so, dass man sich schlecht fühlt, jedoch nicht genau weiß warum. The Work geht davon aus, dass es ein Gedanke ist, der für den Zustand sorgt. Diesen gilt es zunächst zu identifizieren und auszusprechen, also in Worte zu formen. Dann kann es schon losgehen mit The Work.

The Work von Byron Katie ist ein einfacher und für jeden machbarer Weg, jene Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die dafür sorgen, dass es einem nicht gut geht. Und das funktioniert mit folgenden 4 Fragen, die man sich nach einander stellt und beantwortet. Das kann mündlich und schriftlich erfolgen. Ich empfehle die Antworten auf Papier zu bringen. Und das sind die 4 Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du (was passiert in dir), wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Nach der Arbeit mit den 4 Fragen liegt der Fokus auf dem, was ist, wenn der Gedanke weg ist. Und man kann den Ursprungssatz gegen einen anderen austauschen. Meist passiert das von ganz alleine, also wie wäre ich ohne den Gedanken "Ich habe zu viel Stress."....klar ich wäre freier, und Dinge würden mir leichter von der Hand gehen.

Ich wünsche viel Erfolg mit dieser schlichten und sehr wirkungsvollen Methode. Übringens:

In unserer Coaching Ausbildung zum Business Coachgehen wir explizit auf "The Work" ein.

Viele Grüße, Rolf Söder

NLP, Manipulation, Scientology, Sekte, unwissenschaftlich.....etc.

NLP manipuliert, ist unwissenschaftlich, wird von Scientology genutzt ....etc.

Solche oder ähnliche Aussagen tauchen immer wieder auf. Und das ist kein Wunder, da rund um das Neurolinguistische Programmieren wenig Aufklärung betrieben wurde und wird. Das gilt für die Entwickler Richard Bandler und John Grinder genauso wie für die Verbände, in denen sich NLP-Anwender organisieren.

Auch wenn dazu schon viel geschrieben wurde, will ich als NLP-Anwender und Trainer persönlich hier auf unserer Homepage dazu Stellung nehmen.


"NLP ist unwissenschaftlich!"

Die Methoden des NLP fanden aufgrund ihrer Effektivität, was positive Verhaltensänderungen angeht, rasante Verbreitung. Innerhalb nur weniger Jahre, etwa 1975 -1985,  schossen Organisationen, Verbände und Institutionen international aus dem Boden, die sich vornehmlich mit der Anwendung und Verbreitung der Techniken des NLP beschäftigten. Die wissenschaftliche Untersuchung und dazu gehörende Dokumentationen blieben weitgehend auf der Strecke. Ob es den beteiligten Akteuren in erster Linie darum ging, NLP zu nutzen, um anderen zu helfen oder damit finanziell erfolgreich zu sein, sei dahin gestellt.

Tatsächlich sind NLP Techniken nur sehr begrenzt wissenschaftlich erforscht und belegt, auch wenn immer wieder Berichte auftauchen, die einzelnen Annahmen oder Methoden des NLP untermauern.Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind NLP Techniken sehr wirksam, wenn es um eigenbestimmte Verhaltens-Änderungen geht.

Dieser Zustand erklärt sich daraus, dass es im NLP darum geht zu verstehen, wie etwas funktioniert, anstatt sich zu überlegen warum es funktioniert.


"Mit NLP kann man Menschen manipulieren!"

Laut Wikipedia wird Manipulation wie folgt definiert:
Von Manipulation eines Menschen spricht man dann, wenn die Annahme eines Identifikationsangebots oder einer Ware und Dienstleistung nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil führt. Von unsittlicher Manipulation spricht man, wenn der Versuch zu überreden oder überzeugen bei den Beeinflussten ökonomischen oder sittlichen Schaden verursacht.

Die Antwort ist klar und deutlich: Ja, mit NLP kann man Menschen manipulieren. Allerdings geht es auch ohne NLP. Das ist in meiner Auffassung moralisch verwerflich, ob nun mit oder ohne den Einsatz von NLP.


"NLP hat mit Scientology zu tun!"

Da ich mit Scientology noch keinerlei Berührung hatte und dies auch nicht anstrebe, kann ich dazu nur schreiben, dass ich in den fast 20 Jahren, in denen ich mich nun mit NLP beschäftige, keine Verbindung feststellen konnte. Das heißt jedoch nicht, dass es keine gibt.
Vielleicht nutzen Scientologen NLP-Methoden, bewusst oder unbewusst. NLP wirkt und kann zur Manipulation von Menschen genutzt werden. Es liegt also nahe, dass ein totalitäres System sich dieser Mittel auch bewusst bedient.


Zusammenfassend ist es also nicht das NLP, welches manipuliert. Es sind die Menschen und deren Absichten, die entscheiden zu welchem Zweck NLP eingesetzt wird.
Wünschenswert ist mehr Aufklärung was NLP eigentlich ist, weniger Vorurteile, wozu es führt und mehr Klarheit und Abgrenzung von großen Organisationen und Verbänden des NLP zu totalitären Systemen wie beispielsweise Scientology.

Hierzu sehe ich alle Anwender in der Pflicht und natürlich auch Verbände und Organisationen, die sich dem NLP annehmen.

Viele Grüße, Rolf Söder

Ziele stecken und erreichen

Fleiß für die falschen Ziele ist schädlicher als Faulheit für die Richtigen....

Vorsätze, Ziele oder Vorhaben finden ihre Realisation in der Zukunft. Um nun zu prüfen, ob ein Ziel wirklich attraktiv genug ist, dient ein sogenannter „Future Pace“, wie er im NLP genannt wird. Im Grunde genommen ist es eine mentale Reise in den Zielzustand, der Aufschluss darüber gibt, ob das Ziel tatsächlich erstrebenswert genug ist, um Investment und Aufwand zu betreiben. Die folgende Übung ist anwendbar auf berufliche und private Ziele. Alles was Sie dazu brauchen, ist ein wenig Zeit und Konzentration, sowie einen Platz, wo Sie ungestört sind.

1. Stellen Sie sich zunächst vor, wie Sie das Ziel erreicht haben. Malen Sie sich diese Situation in allen Facetten aus. Dazu beantworten Sie sich folgende Fragen:
Wo bin ich, wenn ich das Ziel erreicht habe?Wer ist bei mir, wenn ich das Ziel erreicht habe?
Machen Sie sich nun ein Bild oder einen Film, so dass Sie sich selbst darin sehen. Optimieren Sie dann und schmücken Sie aus, was Ihnen dazu einfällt. Vielleicht gibt es eine Musik, die dazu gehört oder ein Satz, den Sie sagen.
2. Tauchen Sie nun ein in den Film oder das Bild und erleben Sie den Zielzustand körperlich. Welche Empfindungen haben Sie dabei? Was können Sie dabei konkret an Körperreaktion spüren? Bleiben Sie in dem Zustand und erforschen Sie genau, wie es sich anfühlt, das Ziel erreicht zu haben.
3. Betrachten Sie das Ziel nun wieder so, dass Sie sich selbst sehen im Bild oder Film. Überlegen Sie nun, ob sich der Aufwand lohnt, den Sie betreiben müssen, um das Ziel zu erreichen. Ist es das Gefühl wert, sich anzustrengen, Zeit, Kraft und sonstige Dinge zu investieren.

Viel Erfolg, Rolf Söder

Lampenfieber ist Dein Freund!

Wie Lampenfieber förderlich wird!

Vielen Menschen fällt es schwer vor Gruppen zu sprechen. Egal ob eine geschäftliche Präsentation, eine private Rede oder ein Referat in Schule oder Studium, je näher der Termin rückt, desto mehr Zweifel steigen auf, dass es ein Erfolg wird.
Wo möglich führt die Aufregung vorher dazu, dass sich Schlaflosigkeit, schlechte Laune und sogar körperliche Symptome wie Bauchschmerzen auftreten.

Hier eine Anleitung um mit dem Lampenfieber besser umzugehen und es positiv zu nutzen:

Machen Sie sich deutlich, welcher körperliche Zustand eintritt, wenn Sie sich kurz vor der Präsentation befinden. Vielleicht grummelt es im Bauch oder die Hände werden feucht. Stellen Sie sich dabei auf einen Zettel auf dem das Wort „Lampenfieber" steht. Fühlen Sie genau nach, wie es ist „Lampenfieber" zu haben.

Verlassen Sie nun den Platz, steigen Sie von dem Zettel und denken Sie an etwas Positives, zum Beispiel eine Kompliment oder Lob, dass Sie bekommen haben. Überlegen sie dann wofür Lampenfieber gut ist. Das könnte sein:

  • sehr aufmerksam zu sein
  • im Besitz der vollen Konzentration zu sein
  • alle Sinne auf Empfang zu haben
  • in einer achtsamen Haltung zu sein
  • etc.

Finden Sie Ihre eigenen Worte für die positiven Bedeutungen, die Lampenfieber für Sie persönlich hat. Schreiben Sie jeden Begriff auch auf den Zettel, auf dem „Lampenfieber" steht. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, solange bis Lampenfieber von positiven Begriffen „umzingelt" ist. Finden Sie so viele Bedeutungen, wie möglich, mindestens aber drei Stück.

Steigen Sie nun wieder auf den Zettel und stellen Sie nochmals den Zustand „Lampenfieber" her. Spüren Sie nach wie das körperliche Empfinden sich verändert, wenn Sie die positiven Bedeutungen auf dem Zettel sehen. Sie werden ruhiger und gelassen und bleiben trotzdem in einem sehr wachen und aufmerksamen Zustand.

Wiederholen Sie diese Übung 2-3 Mal. Es geht bei der Übung also nicht darum das Lampenfieber „weg zu machen", sondern es so umzudeuten, dass Sie es als einen förderlichen Zustand empfinden. Die starken körperlichen Reaktionen, wie beispielsweise Bauchweh, werden dabei natürlich gemildert.

Viel Erfolg, Rolf Söder